beruflicher Werdegang

Verwaltung ist mein Beruf – 
Verantwortung meine Leidenschaft

Seit mehr als drei Jahrzehnten arbeite ich in der öffentlichen Verwaltung. In dieser Zeit durfte ich Menschen führen, Veränderungsprozesse gestalten und Verantwortung in unterschiedlichen Bereichen übernehmen – von der Bauverwaltung über das Jugendamt bis hin zur Leitung großer Organisationseinheiten.

Heute leite ich als Leitende Regionsverwaltungsdirektorin den Fachbereich Zuwanderung und Integration der Region Hannover. 

Diese Erfahrungen möchte ich als Bürgermeisterin in den Dienst der Gemeinde Geeste stellen.

Beruflicher Werdegang

Seit 2025 leite ich als Leitende Regionsverwaltungsdirektorin den Fachbereich Zuwanderung und Integration der Region Hannover.

Die Region Hannover ist mit rund 1,2 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern einer der größten kommunalen Verwaltungsräume Deutschlands. Neben der Landeshauptstadt Hannover gehören 20 Städte und Gemeinden zur Region. 

Gemeinsam mit rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gestalte ich Verwaltungsprozesse, treffe weitreichende Entscheidungen und sorge dafür, dass komplexe Aufgaben zuverlässig und bürgernah umgesetzt werden.

Unsere Aufgaben reichen weit über die klassische Ausländerbehörde hinaus. Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass gesetzliche Verfahren zuverlässig, rechtssicher und bürgernah umgesetzt werden. Gleichzeitig entwickeln wir Konzepte für Integration und Teilhabe, koordinieren komplexe Verwaltungsabläufe und arbeiten eng mit Städten und Gemeinden, Landes- und Bundesbehörden sowie zahlreichen gesellschaftlichen Partnern zusammen.

Gerade in einem Fachbereich mit unterschiedlichsten rechtlichen, gesellschaftlichen und organisatorischen Herausforderungen sind klare Strukturen, gute Kommunikation und eine vertrauensvolle Führung entscheidend. Mein Anspruch ist es, gemeinsam mit meinem Team moderne Verwaltungsprozesse weiterzuentwickeln, Entscheidungen transparent zu treffen und den Menschen eine verlässliche Ansprechpartnerin zu sein.

Diese Aufgabe bestätigt mich jeden Tag in meiner Überzeugung: Gute Verwaltung bedeutet nicht, Probleme zu verwalten. Gute Verwaltung bedeutet, Lösungen zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen und Menschen Orientierung zu geben.

2022 - 2025: 
Leitung des Fachdienstes Kinder, Jugend und Familie

Hinter dieser Aufgabe verbirgt sich weit mehr als das klassische Bild eines Jugendamtes. Der Fachdienst mit seinen 70 Mitarbeitenden begleitet Kinder und Familien von Anfang an: von der Kindertagesbetreuung über die Kinder- und Jugendarbeit, die Jugendsozialarbeit und den erzieherischen Kinder- und Jugendschutz bis hin zur Familienförderung, den Hilfen zur Erziehung und dem Schutz von Kindern und Jugendlichen.

In dieser Funktion habe ich gelernt, wie wichtig ein gutes Zusammenspiel zwischen Verwaltung, Politik, Schulen, Kindertagesstätten, Vereinen, Polizei, Justiz und vielen weiteren Partnern ist. Gerade dort, wo unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen, braucht es Führung, klare Entscheidungen und die Fähigkeit, Menschen an einen Tisch zu bringen.

Diese Aufgabe hat mich auch persönlich geprägt. Sie hat mir gezeigt, wie wichtig gute Bildungs- und Betreuungsangebote, starke Familien und funktionierende Netzwerke für eine lebenswerte Kommune sind. Kinder brauchen Chancen, Eltern brauchen verlässliche Unterstützung und junge Menschen müssen erleben, dass ihre Gemeinde sie ernst nimmt.

2021 - 2022: 
Dezernentin für Bauen und Ordnung sowie der stellv. Gemeindedirektorin, Samtgemeinde Spelle

Die Samtgemeinde Spelle zählt mit ihren Mitgliedsgemeinden zu den wirtschaftsstärksten Kommunen im Emsland und genießt weit über die Region hinaus einen hervorragenden Ruf als moderner Wirtschafts- und Wohnstandort.

In dieser Funktion war ich verantwortlich für das Bau- und Planungswesen, die öffentliche Ordnung sowie die Steuerung komplexer Verwaltungsprozesse. Gemeinsam mit Politik, Verwaltung, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürgern galt es, Entscheidungen vorzubereiten, Projekte voranzubringen und die Zukunft der Kommune aktiv mitzugestalten.

Als stellvertretende Gemeindedirektorin der Mitgliedsgemeinde Spelle lernte ich, wie wichtig eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Gemeinderat ist. Erfolgreiche Kommunalpolitik lebt davon, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen, Entscheidungen transparent vorzubereiten und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Diese Zeit hat mir gezeigt, wie wichtig vorausschauende Planung, wirtschaftliches Denken und eine leistungsfähige Verwaltung sind, wenn eine Gemeinde erfolgreich wachsen und gleichzeitig lebenswert bleiben soll.

Kreis Lippe – 
Das Fundament 
meiner Verwaltungslaufbahn

Rückblickend war der Kreis Lippe für mich weit mehr als ein Arbeitsplatz. Dort habe ich gelernt, wie moderne Verwaltung funktioniert: bürgernah, rechtssicher, lösungsorientiert und mit einem klaren Blick für die Menschen, um die es geht. Dieses Fundament trägt mich bis heute.

1993 - 2021: Kreis Lippe – Hier habe ich Verwaltung von Grund auf gelernt

Meine berufliche Laufbahn begann 1993 mit dem Studium zur Diplom-Verwaltungswirtin (FH). Anschließend war ich mehr als 27 Jahre beim Kreis Lippe tätig. Dort habe ich die kommunale Verwaltung von Grund auf kennengelernt und mich Schritt für Schritt weiterentwickelt.

In diesen fast drei Jahrzehnten war ich in den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen tätig – von der Sozialverwaltung über die Bauverwaltung und Wohnungsbauförderung bis hin zur Jugendhilfe, Projektentwicklung und schließlich zur Leitung des Fachgebiets Ausländer- und Staatsangehörigkeitsangelegenheiten. Jede Station eröffnete neue Perspektiven und brachte mehr Verantwortung mit sich.

Besonders prägend war für mich die Arbeit an der Schnittstelle zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft. Ich habe gelernt, Entscheidungen rechtssicher vorzubereiten, komplexe Sachverhalte verständlich zu erklären und gemeinsam mit vielen Beteiligten tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Mit der Leitung des Fachgebiets Ausländer- und Staatsangehörigkeitsangelegenheiten übernahm ich erstmals umfassende Führungsverantwortung. Neben der Leitung eines Teams gehörten Personalführung, Organisationsentwicklung, die Steuerung anspruchsvoller Verwaltungsverfahren sowie die enge Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden, Sicherheitsbehörden und weiteren Institutionen zu meinen Aufgaben. Gerade in herausfordernden Zeiten, etwa während der verstärkten Zuwanderung, waren besonnenes Handeln, klare Entscheidungen und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entscheidend.

1993: Abitur am Christian-Dietrich-Grabbe-
Gymnasium, Detmold

Schon während meiner Schulzeit hat mich die Neugier auf andere Menschen und Kulturen geprägt. Ein Jahr meiner Oberstufenzeit verbrachte ich an der River View High School im Bundesstaat Washington (USA). Während dieses Austauschjahres lebte ich bei einer amerikanischen Gastfamilie – eine prägende Erfahrung, aus der bis heute eine enge Freundschaft entstanden ist.

Der Aufenthalt hat mir gezeigt, wie bereichernd es ist, neue Perspektiven kennenzulernen, offen auf Menschen zuzugehen und über den eigenen Horizont hinauszublicken. Eigenschaften, die mich bis heute begleiten – beruflich wie privat.

Dozentin aus Überzeugung

Seit vielen Jahren bin ich neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit als Dozentin für Ausländer- und Aufenthaltsrecht am Kommunalen Bildungswerk (KBW) tätig. Dort schule ich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kommunalverwaltungen in ganz Deutschland und vermittle praxisnahes Wissen zu rechtlichen Fragestellungen und aktuellen Entwicklungen.

Die Lehrtätigkeit ist für mich weit mehr als Wissensvermittlung. Sie bedeutet, Erfahrungen weiterzugeben, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und den fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland zu fördern.

Auch diese Aufgabe hat meinen Blick auf moderne Verwaltung geprägt. Sie zeigt mir immer wieder, wie unterschiedlich Kommunen arbeiten – und welche Ideen und Lösungsansätze sich erfolgreich übertragen lassen.

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